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Klavier oder E-Piano?

„Clavinova“ von C. Bergantini - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Clavinova.JPG#/media/File:Clavinova.JPG

Lautstärke

Gerade wenn du in einer Mietwohnung lebst, ist natürlich auch die Lautstärke ein Kriterium: Hier bietet sich ein E-Piano natürlich geradezu an, weil es auch bei Zimmerlautstärke bzw. über Kopfhörer gespielt werden kann. 

Bei akustischen Piano's gibt es  Modelle mit einem Moderator-Pedal oder -Schalter, der meist ein Filztuch zwischen Hämmer und Saiten führt. Das dämpft die Lautstärke und der Ton wird dumpfereine gewisse Grundlautstärke ist aber trotzdem vorhanden (am besten im Geschäft ausprobieren). 

Interessant, aber teuer sind sog. Silent-Piano's. Das sind quasi Hybride, die beides können: die akustische Tonerzeugung kann komplett abeschaltet werden, sodass sie sowohl akustisch als auch rein elektronisch über Lautsprecher/Kopfhörer gespielt werden können.

Literatur

Ein weiteres, für die Instrumenten-Auswahl wichtiges Kriterium ist die Literatur: da klassische Literatur (Mozart, Bach, Beethoven...) ein viel nuancierteres Spiel erfordert ist hier ein akustisches Klavier auf jeden Fall erste Wahl. 

Willst du hauptsächliche modernere Stilrichtungen wie Pop oder Rock spielen, wirst du mit einem E-Piano vielleicht sogar glücklicher werden, denn dies erlaubt dir auch spezielle E-Piano-Sounds (Rhodes, Wurlitzer, Clavinet, DX-Piano etc.) zu performen. Auch wenn du vorhast in einer Pop/Rock-Band zu spielen, hat ein E-Piano (Stage-Piano) den Vorteil, dass es leichter zu transportieren ist und mehr Sounds hat.

Im Jazz sind beide Instrumenten-Typen anzutreffen. Hier entscheidet der Geschmack und die Praktikabilität.




Preis

Günstige akustische Klaviere beginnen bei etwas über 3000 Euro.  Das hört sich erst einmal viel an (ist es auch!). Im Gegensatz zu einem E-Piano, dessen Technik immer weiter fortschreitet und sich verbessert, ist ein Klavier aber meist eine Anschafftung fürs Leben. 

Das bedeutet aber nicht, dass man keine Folgekosten hätte: ein akustisches Klavier muss alle 6-12 Monate einmal gestimmt werden, was meist mit um die 100 Euro zu Buche schlägt. Und irgendwann müssen auch mal die Filzhämmerchen ausgetauscht werden, was dann schon mehrere Hundert Euro kostet.

Ausreichend gute E-Pianos sind für etwa 650-700 Euro zu haben, z.B. das Korg SP-280 oder das Kawai ES-100. Sie sind halbpedal-fähig, haben schon einen ordentlichen Klang und die Tastatur ist für Anfänger ausreichend ausdrucksvoll spielbar. Tip: Der Vorgänger Korg SP-250 ist ebenfalls schon ganz ordentlich und gebraucht bestimmt um Einiges günstiger zu haben.

Geräte für um die 1500 Euro (wie beispielsweise das Kawai ES-8 oder Kawai MP-7) bieten ein noch realistischeres und differenzierteres  Spielgefühl, da sie bessere Mechaniken verwenden.


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