So macht Üben Spaß (8) - MiSchyMusic Unterricht

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(8) Dem Kind Verantwortung zutrauen

Den letzten Tipp kann ich aus der Erfahrung mit meinen eigenen beiden Kindern heraus geben. Für mich persönlich ist er der Wichtigste:

Übertrage deinem Kind die Verantwortung für sein Weiterkommen auf dem Instrument ("Das ist DEIN Instrument, das DU lernen möchtest. Wie schnell das geht, kannst du selbst steuern, indem du viel übst oder weniger. Wenn du Hilfe brauchst, dann sag Bescheid: ich bin für dich da und unterstütze dich wo ich kann. Aber grundsätzlich ist das DEIN Job.")

Diese Einstellung gibt deinem Kind unheimlich viel Selbstvertrauen: "WOW, meine Mama/mein Papa sind der Meinung, dass ich das schon ganz allein kann." Gleichzeitig fühlt es, daß es dich "im Rücken" hat, falls es doch mal Hilfe braucht.

Diese Einstellung schließt übrigens auch mit ein, gewisse "Null-Bock-Phasen" einfach als "normal" zu akzeptieren; gleichzeitig sollten Lehrer und Eltern in solchen Phasen aber gemeinsam versuchen, wieder Begeisterung für das Instrument zu schüren (Besuch von Konzerten -> Vorbilder, attraktive Stücke etc.), damit keine Negativ-Spirale entsteht. Grundsätzlich ist aber eine "Die Lust-wird-schon-wiederkommen"-Haltung angemessener als panischer, übertriebener Aktionismus.

Bei uns haben sich diese Grundsätze bisher wunderbar bewährt:
Unser Großer (15) spielt jetzt seit fast 10 Jahren Klavier, ist immer noch mit Begeisterung dabei und unser jüngerer Großer (9, "Kleiner" darf ich nicht sagen) spielt seit fast 3 Jahren Schlagzeug - mittlerweile auch in unserer MischyMusic Schülerband.

Über das Thema "Üben" gab es viele Gespräche, aber nie Streß oder Ärger.



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